CD-Review: Waldträne – Fern der Wurzel

Das Debütalbum der Formation Waldträne ist sehr minimal gehalten. Die Band schafft es auch mit wenig Instrumenten trotzdem ein kraftvolles Klangbild zu erschaffen, es kommen nur Gitarre, Flöte und Gesang zum Einsatz. Lediglich das letzte Stück ist etwas rockig angehaucht. Die Texte sind inhaltsreich und interessant, und werden durch die Sängerin und den Sänger eindrucksvoll rübergebracht.

Titel:

1. Waldträne:

Ein Lied, das durch einen wunderbaren Text eingeleitet wird und dann durch einen leicht eingängigen und sofort mitsingbaren Refrain gestützt wird.

2. Nacht der Skalden:

Die Nacht der Skalden geht sofort ins Hirn und brennt sich fest als Ohrwurm! Kaum zu glauben, dass man hier nur eine Gitarre hört, aber es reicht aus um eine wahnsinnig gute Stimmung in das Lied zu transportieren.

3. Balmung:

Die Geschichte des Schwertes Balmung aus dem Nibelungenlied.

4. Alte Feuer:

Leise beginnendes Lied mit einem kraftvollen mittleren Teil und einem wieder leise ausklingenden Ende.

5. Gesang des ewig Alten:

Ein eher ruhiges Stück über die alten Göttersagen.

6. Wotans Boten:

Hier geht es um Hugin und Munin, die beiden Raben des Wotan.

7. Einsamer Wolf:

Das Lied eines einsamen Wandersmannes, bzw. des einsamen Wolfes.

8. Fern der Wurzel:

Eine ruhige Ballade, die ein würdiges Titellied des Albums ist. In der Mitte ist kurz ein Gewitter zu hören, dass zur Gesamtstimmung des Liedes passt.

9. Schild an Schild:

Eine Wikinger Ballade, die den Einzug in Walhalla beschreibt.

10. Lied der Walküre:

Das Lied der Walkürensage.

11. Beltane:

Hier kommen E-Gitarre, Schlagzeug und Growling zum Einsatz, aber auch der Cleargesang der Sängerin.

Fazit:

Eines der besten Pagan-Folk Alben, das ich je hören durfte. Durch die inhaltsreichen Texte werden die Geschichten der Mythologie optimal transportiert und in Lieder gefasst. Diese CD ist ein absoluter Geheimtipp für alle, die sich mit vorchristlicher Mythologie beschäftigen.
Bestellt werden kann das Album HIER
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