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Metalcamp 2011 – Review

Jul
25

Und schon wieder ist eine grandiose Woche rum:

Sehr viel schneller (und heißer) als erwartet ging auch das diesjährige Metalcamp zu Ende. Meiner Meinung nach bis jetzt eines der besten Festivals auf dem ich je war. Zwar gab es – wie bei jedem Festival ein paar ungemütliche Zwischenfälle, was nicht zu Letzt der lapidaren Security zuzuschreiben war: Diebstähle am Campinggelände, Personen die aus Rucksäcken in Zelten stahlen, was aber zu umgehen war, indem man einfach seine Wertsachen im Auto oder in seinen Hosentaschen verstaute. Im Allgemeinen sind die Besucher aber absolut friedlich und freundlich.

 

Das Preis-Leistungs-Verhältnis am Festivalgelände war absolut in Ordnung – was beim Markt außerhalb leider nicht der Fall war, vor allem nicht bei Fertigprodukten.

Dafür hat aber das Festival selbst gut hergehalten, und alle negativen Aspekte wenig erscheinen lassen. Direkt neben dem Campingplatz und dem Wald, welche insgesamt ca. 12.000 Menschen beherbergen, liegt die Soca, in welche 500 Meter weiter die Tolminka mündet. Diese beiden Flüsse bilden einen kleinen Sandstrand, an dem jeden Tag eine Party mit Stripshow stattfindet. Etwas weiter oben an der Soca findet man noch eine Kies/Sandbank, mit einer kleinen Bar. Dort sitzen täglich hunderte Metalheads und lassen sich im wahrsten Sinne des Wortes die Sonne auf den Bauch scheinen, während sie perfekt gekühltes Bier aus dem Fluss genießen.

 

Weitere 100 Meter Fußweg und man steht direkt vor dem Eingang zum Bühnen- und Marktgelände. Hier gibt es eigentlich eine Kontrolle, welche aber zu vernachlässigen ist, da nur nach dem Bändchen geschaut wird – kein Abtasten und Taschen ausleeren. Sobald man auch diese Hürde geschafft hat findet man sich auf einer großen Wiese wieder, die den Platz vor der Bühne einnimmt. Hinter einigen Bierzelten beginnt ein kleiner Hang, von dem aus man auch als Erschöpfter die Konzerte ansehen kann – erhöht und im sitzen.

 

– Geschichtliches, für Wanderer und Entdeckungsfreudige-

 

Die Soca, zu Deutsch Isonzo, und das dazugehörige Socatal, bildeten im ersten Weltkrieg die Front zwischen Österreich und Italien, wer also möchte kann in der Zeit vor den Konzerten (welche erst um 16:00 beginnen) eine kleine geschichtliche Reise unternhemen, ob jetzt in das nächste Dorf Kobarid, und in dessen Museum, oder auf einen der umgebenden Berge, bleibt dahingestellt. Auf besagten Bergen findet man hauptsächlich Schützengräben, im Museum von Kobarid allen dazugehörigen Infos.

Wer den Krieg dann doch nicht so interessant findet, kann Flussaufwärts die Natur genießen, und auch ab und an, falls sich eine gute Stelle findet, in die türkise Soca tauchen.

 

 

 

Fotos findet ihr übrigens hier:  http://metalcamp.com/index.php?page=gallery&gid=430

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