Archive for Oktober, 2012

Die neue Stimme INGRIMMs

Okt
23

Es gab ja schon die ein oder andere Spekulation. Nun wollen soll der Schleier gelüftet werden.
Der neue Mann ist kein ganz Unbekannter. René Brandt hat seinen musikalischen Weg vor mehr als 20 Lenzen auf den Bühnen begonnen. Sein Weg führte ihn über Bands wie Silverspoon, Glazzhouse und zuletzt ClusterheaD, in der er ebenfalls gemeinsam mit Alex Haas ( Ingrimm) musizierte.
Geprägt vom Rock und Metal der 80er und 90er, begann der Regensburger bereits früh zu singen und die Grenzen und Dynamik seiner Stimme zu erkunden. Seinen Vorbildern wie Edguy, Stratovarius, AC/DC, Volbeat nacheifernd hat der zukünftige Sänger von INGRIMM seine musikalische Bandbreite erlangt, die von tiefen Growls über Shouting Passagen, bis hin zum virtuosen Melodiebögen reicht.
René wird bereits zur Herbsttour mit auf der Bühne stehen und, neben den alten Gassenhauern, auch neue bislang noch nicht aufgeführte neue Songs erklingen lassen.
Wer jetzt Intresse hat das ganze zu hören, der kann gerne auf einen der folgenden Termine kommen:
2.  November Gladhouse Cottbus
3.  November Wotufa – Neustadt/Orla
17. November KFZ – Marburg
23. November Paulis Blue Oyster – Waldsassen
24. November Kaminwerk – Memmingen
8.  Dezember Jack’s Rock Bar – Plattling
14. Dezember Eventhalle – Geiselwind
15. Dezember Christmas Special – Idstein
Für Änderungen und genaue Infos: OFFIZIELLE SEITE

CD-Review: Le mur – In tenebris

Okt
11

Die Mauer wirft einen Schatten, erzeugt ein Stück Dunkelheit. 48 Minuten lang nehmen uns die drei Psychedelic Rocker von Le Mur (frz.: die Mauer) auf einen Trip mit in diese Dunkelheit (in tenebris = lat.: In der Dunkelheit). Dort begegnen wir schrägen schwer greifbaren Kreaturen.  Sie verfolgen uns und kommen vom Mond. Zumindest wird das im fünften Song dieses interessanten Debütalbums verkündet. Das ist ein wenig beängstigend, aber vor allem abgedreht, abwechslungsreich und spannend. Die Ruhe einer sternenklaren Nacht ist dabei trotzdem fast immer präsent. Der Bandname lässt sich auch als Lemur wie Halbaffe lesen. Diese Doppeldeutigkeit werden wir in ihrer Musik wiederfinden.

 

Um so deutlicher stellt dafür der Name des Albums das Leitmotiv dar. Jeder Songtitel referiert ziemlich direkt auf die Dunkelheit.  Ebenso zerrissen wie homogen präsentieren Le Mur mehr ein Gefühl als eine Geschichte. Das Intro und der letzte Song rahmen die anderen fünf Stücke, beide tragen den Titel O.m.e.n.. (Schein-)Abkürzungen sind ja bereits seit W.A.S.P. ein gängiges Mittel um bedeutungsschwanger zu wirken. Überhaupt gibt man sich im Hause Le Mur intellektuell: mehrere Sprachen und ein Bandfoto mit Schachbrett lassen auf anspruchsvolle Musik hoffen. Und diese Erwartungen werden erfüllt. Die Songs bewegen sich meistens im Midtempo, und lassen der Melodie viel Raum zur Entfaltung.

 

1. O.m.e.n. –  the beginning

Es beginnt mit zerlegten Akkorden auf der Rockorgel und ausgeblasenem Rauch. Der warme Sound zieht den Hörer sofort in seinen Bann.

 

2. cage

Nahtlos setzt der erste richtige Song des Albums ein und entfaltet eine hypnotische Wirkung. „We’re living in a cage“ stößt Matthias Gräf mit herrlich kaputter Stimme hervor und erinnert dabei ein wenig an zartere Orange Goblin. Das anfangs stark riffbetonte Stück wird schließlich immer konfuser, bedächtig eingesetzte spaceige Sounds beschwören eine ruhige Nacht, die für den Reisenden allerlei Merkwürdigkeiten am Wegesrand bereit hält.

 

3. [Titel ist nicht gelistet]

Ein entspanntes, losgelöstes Intermezzo, das durch den Gesang auch hintergründig bedrohlich wirkt, leitet zum nächsten Song über.

 

4. one way ticket to space

Verhältnismäßig kraftvoll und relativ schnell, aber durch gekonntes Spiel mit Gitarreneffekten ebenso abgehoben wie der Rest der Platte. Verspulter Stoner Rock mit leichten Ausflügen Richtung The Who.

 

5. die Nacht der Lemuren (Teil 3)

Zurückhaltende Instrumentierung, Hall auf dem paranoiden Gesang und ein wirrer Mittelteil, der mit der ruhigen Grundstimmung bricht, lassen diese Nummer stark herausstechen. Das Saxophon sorgt für zusätzliche Abwechslung.

 

6. in tenebris

Verdientermaßen der Titeltrack. Mit Orgelpunkt und entrücktem Gesang auf Latein wird eine sakrale Stimmung erzeugt, dann: irres Gelächter, der Saxophonist greift zur E-Gitarre und der Song driftet ab.

 

7. O.m.e.n. –  riddles in the dark

Mit verzerrter Orgel wird zum kompletten Stück ausgearbeitet, was das erste „O.m.e.n.“ begonnen hat. Noch einmal wird die komplette Reichweite der Musik ausgespielt, man präsentiert sich entspannt und wirr in einem. Der Trip findet einen letzten Höhepunkt.

 

Fazit:

Le Mur haben ein besonderes Album geschaffen, das im Gedächtnis bleibt. An die Intensität der ganz Großen reichen sie nicht heran, dafür müsste der Gesang noch mehr unter die Haut gehen und die Rythmusfraktion interessanter agieren. Aber sie erzeugen eine ganz eigene Atmosphäre. Der fast durchweg klare Sound harmoniert perfekt mit der ruhigen, leicht mystischen Stimmung. Die ausgedehnten Soli der Leadinstrumente sorgen für Ausflüge in entlegene Winkel und einen wohligen Orientierungverlust. Hoffentlich gibt es bald Nachschub aus ihrer Welt! Eine große Empfehlung für jeden, der sich gern ein wenig verliert. Halbaffen sind die Herrschaften von Le Mur jedenfalls keine.

VARG – Guten Tag – Gefällt euch – Garantie

Okt
2

Dass Varg sich gerne etwas aus dem Fenster lehnt wissen wir alle, aber diesmal sind sie tatsächlich von sich überzeugt! Im Stile von Zarlando, die eine zeitlang mit dem Spruch warben „Schrei vor glück oder schicks zurück“, geben sie jetzt eine Geld zurück Garantie. Wenn ihr das Album bei Amazon oder EMP vorbestellt, oder am 05.10 im Saturn oder Mediamarkt kauft, und es euch NICHT gefällt könnt ihr es zurückgeben.

Genaue Informationen könnt ihr dem YouTube Video entnehmen:

 

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