Posts Tagged ‘Trollzorn’

CD-Review: Aldaaron – Suprême Silence

Jul
25
Das beste Wort, um das neue Album „Supreme Silence“ der Franzosen von Aldaaron zu beschreiben ist wohl „Episch“. Die Band bietet eine abwechslungsreiche und dynamische Musik welche sich mit kaltem Black Metal paart, wie sie vermutlich seit dem Album „Storm of the Lights Bane“ von Dissection nicht mehr gehört worden ist! Die Texte sind inspiriert vom endlosen Niedergang der Menschheit, die schließlich im Album Titel „Supreme Silence“ endet – die Erde bereinigt sich von der Menschheit. Aldaaron wurde im Jahre 2004, in den dunklen Wäldern der französischen Alpen gegründet.Ihre Inspiration entsteht aus der Mystik der Natur und von einer idealisierten und fernen Vergangenheit. Ihre Musik ist die Vereinigung von furiosen epischen Melodien und atmosphärischen Parts.

TITEL:

01. Renégat:

Ein ruhiges und windiges Intro welches erst mit Gitarre beginnt und dann in einen eher harten und eintönigen Song übergeht, welcher geprägt ist von Growl Parts.

02. L´Homme Souverain:

Ein schneller höllenritt begleitet von französisch gesprochen Parts.

03. La Légende des Fils:

Schnell aber irgendwie eintönig.

04. Une Prière au Vent de l´Est:

Dieses Stick hat zwar eine klare Melodie, doch leider kommt sie etwas zu kurz.

05. Játteindrai la Pureté:

Das Word Soundteppich ist jetzt nicht falsch, dennoch muss ich sagen dass es sich echt gut anhört.

06. Suprême Silence:

Das Lied, welches der CD ihren Namen gibt beginnt nahezu Sphärisch, dann kommt aber wieder das Mörderische Tempo zu greiffen und macht aus der Sphärischen Stimmung eine Berg und Talfahrt der Geschwindigkeiten.

FAZIT:

Die Franzosen sind tempotechnisch ziemlich hart drauf. Alles ist schnell und Laut. Die Stimme des Sängers ist ziemlich kräftig und offensichtlich gut trainiert. Dennoch muss man sagen hat die Scheibe Strecken die recht eintönig sind, aber als Hintergrundmusik kann ich mir diese Musik schon gut vorstellen. VORSICHT DIESE MUSIK BEIM AUTOFAHREN VERURSACHT GESCHWINDIGKEITSÜBERSCHREITUNGEN!

CD-Review: VARDLOKKUR – ARTICULO MORTIS

Apr
12
Dänemarks musikalischer Schock Export Nummer 1 meldet sich 2012 mit dem dritten Studioalbum zurück. Zumeist in wütender Raserei verfallen prügeln die vier Kopenhagener auf Articulo Mortis alles nieder was sich ihnen in den Weg stellt. Hier wird roher und unverfälschter Black Metal der alten Schule abgeliefert … nicht mehr und nicht weniger ! Erschienen ist es im Hause Trollzorn.

Titel:

01. Abyss Incantation:

Sehr düster geht es gleich los! Ohne Intro und ohne einleitende Vorbereitung.

02. Articulo Mortis:

So wie es begann geht es gleich weiter!

03. Den Indre Deamon:

Jetzt wird es etwas melodischer, was aber dem guten Black Metal keinen Abbruch tut!

04. Hellpath:

Hier wird es schrill und schnell! Dieser Song ist etwas aufregender und schneller als die vorherigen.

05. Den Rustne Kloer:

Weiter geht es mit einem etwas härteren Song.

 

06. Temple Af Knogler:

Ein würdiger Abschluss für diese CD.

Fazit:

Man bekommt genau das was man von Vardlokkur erwartet! Guter alter TRUE BLACK METAL! Für Freunde des Black Metals ein wahrer Wohlgenuss. Leider ist die CD etwas kurz, aber hier gilt der Wahlspruch Klasse statt Masse!

CD-Review: Svartby – Elemental Tales

Mrz
26
Die Spass-Fraktion in Form der St. Petersburger Folk Metal Band SVARTBY meldet sich zurück mit ihrem neuen Longplayer „Elemental Tales“. Ein Stilwechsel muss nicht befürchtet  werden, im Gegenteil – die neue Scheibe strotzt vor Spielfreude! Die Band hat noch einen Gang zugelegt und das Album durchweg flotter eingespielt als den Vorgänger. Textlich dreht sich alles wieder NICHT um die nordische Welt der Trolle sondern um das kleine Völkchen der Kobolde,  welche mal wieder so allerlei Unsinn im Kopf haben und sich so manches male gerne berauschen… Berauschen im wahrsten Sinne, denn in Svartby´s Welt sind die sechs Elemente wie folgt benannt: Erde, Luft, Feuer, Wasser, Holz … und Pilze! Genaudiese Pilze verleihen den Kobolden ihre Macht! Lasst euch von dem unglaublich umfangreich gestalteten Booklet mit all seinen fantastischen Zeichnungen verzaubern und taucht ein in die magische Welt Svartby´s. Erschienen ist das Album bei Trollzorn Records.

Titel:

01. Impby

Das Intro der CD.

02. Scum from Underwater

Hart gehts zur sache!

03. Boulder Massacration

Eingeleitet wird dieses Lied von einer eher an kinderlieder anmutenen passage.

04. Sleepy Devils

Die Ballade in diesem Album.

05. Mushroom Rings

Dieses Stück beginnt gleich mal hart und geht auch so weiter.

06. Done with the Wind

In diesem Lied ist keine eindeutige tragende Melodie zu erkennen, da sich das Thema des öfteren ändert.

07. Ash and Dust

Die zweite Ballade auf dieser CD. Mit Mundharmonika und Panflöte der Asche und dem Dreck gedacht.

08. Flaming Balls

Bei diesem Lied kann man sich den Titel recht gut vorstellen.

09. Morning Wood

Von den Flaming Balls zum Morning Wood, und die Wortspiele hören nicht auf!

10. Elemental Tales

Ziemlich hartes Lied, welches wieder durch kurze Melodieeinflüsse aufgelockert wird.

11. Imp Slam

Das Ende dieser CD. Man könnte sagen es ist das Outro.

Fazit:

Svartby nimmt sich selbst nicht ganz so ernst, und das ist auch gut so! Die Band ist so wie Trollfest nur nochmal ne ebene kaputter. Durch die „kindisch“ anmutenden Passagen entsteht ein wunderbarer Kontrast zwischen hartem Pagan-Metal und der eher lustigen Welt von Svartby.

CD-Review: Ragnaröek – Eiskalt

Aug
26

Die Band Ragnaröek bringt am 30.09 dieses Jahr ihr neues Album Eiskalt in den Handel. Die norddeutschen Spielleute machen guten alten Medival Pagan Rock and Roll. Die Band zeichnet sich durch ihre Rockigen lieder und die kantige, kräftige Stimme des Fortmanns „Charon der Fährmann“ aus. Ihre Liveauftritte sind längst als ein „feuriges“ Erlebnis legendär geworden.

 

Zu den Titeln:

01 Eiskalt – 4:33

Ein würdiges Intro für ihre CD mit markantem Dudelsackspiel und harten E-Gitarren Sound

02 Wahrheitsfinder 4:11

Man möchte sofort mitgröhlen: „SCHREI ES HERAUS!“

03 Schlachtgebet 4:37

Ein etwas langsameres Lied.

04 Mondenkind 3:57

Ein lied mit langsam sowie schnellen passagen welches sowohl zum Headbangen als auch zum Feuerzeug hochhalten einläd.

05 Jagen 4:18

JAGE NICHT WENN DU NICHT TÖTEN KANNST! (Man muss es einfach gehört haben!)

06 Wahnsinn 3:29

Langsames Lied.

07 Lanze 3:18

Schönes Dudelsacklastiges Stück welches sich gut einprägt.

08 Piratenbrut 3:30

Ein Piratenlied, welches die Reise nach Tortuga, die berüchtigte Pirateninsel, besingt.

09 Neid 3:41

Ein lied über Neid.

10 Furchtlos 4:56

Kraftvolles schnelles Lied welches absolut Pogbar ist!

11 Meer 5:10

Eine Ballade über das Meer und über die Sehnsucht.

12 Electrowahn 3:22

Es hat was von EBM hört sich an wie Eisenfunk und macht Spass, als letzter Titel auf der CD ein guter Kontrast zum Rest! Es macht auf jeden fall Spass!

 

 

 

FAZIT:

Diese CD macht Spass, und wer gerne guten Mittelalter Rock hört ist hier genau an der richtigen Adresse! Geballte 49 Minuten guter Mittelalter Pagan Rock/Metal!

 

 

 

 

 

 

Gernotshagen: „Weltenbrand – Die Banner hoch der Nacht entgegen“ Review

Mai
1

 

Nach schier endlos langer Zeit des Wartens ist es nun endlich da: Gernotshagens Nachfolgealbum für die fundamentale ‚Märe aus wäldernen Hallen‘ aus dem Jahr 2007. Der neue Silberling hört auf den Titel ‚Weltenbrand – Die Banner hoch der Nacht entgegen‘.

Klingt schonmal viel versprechend. Mit 9 Stücken und einer Laufzeit von knapp einer Stunde überschreiten die Thüringer zwar keine Grenzen halten sich aber merkbar  an den Grundsatz „Qualität statt Quantität“:

Das Album ist fett, sauber und aufwändig produziert. Es lässt sich selbst bei hoher Lautstärke noch sehr angenehm hören. Ich habe mich dazu entschlossen nicht akribisch auf jeden Song einzeln einzugehen, da würde ich nicht fertig werden mit Schreiben denn auf diesem Album gibt es einfach unglaublich viel zu entdecken und zu hören.

Hervorzuheben ist gleich zu Beginn Vokalist Askan welcher unter Garantie zu den wandelbarsten in der Szene gehört: Brachiale Growls welche direkt aus Hel zu stammen scheinen, schneidend aggressive Screams, zum Hinknien schöner Cleangesang, geheimnisvolles Flüstern…es ist fürwahr ein Ohrenschmaus diesem Mann zuzuhören.

Ruhige Parts die man mit geschlossenen Augen genießen sollte, aggressive Stellen die einen zum Abschädeln zwingen und hymnische Passagen die zum Mitsingen einladen gehen hier Hand in Hand einher und erzeugen eine unglaublich atmos(h)phärische Dichte wie ich sie seit „Sagas“ von den Genrekollegen Equilibrium nicht mehr erlebt habe. Und das will wahrlich etwas heißen.

Auch wenn ich nicht vorhatte auf jeden Song einzeln einzugehen, so habe ich trotzdem meine persönlichen Anspieltipps: Da haben wir zum einen das Eröffnungsstück ‚Offenbarung‘ welches einen mit melancholischen Akustikgitarren- und Flötenweisen, begleitet von ruhigem Geflüster, direkt zu Beginn in den Bann des Albums zieht. Ein flüssiger Übergang besteht dann zum Titeltrack ‚Weltenbrand‘. Der Song ist düster und atmosphärisch gehalten, die Stimme grollt einem wie Donner entgegen und spätestens beim zweiten Refrain kann man, selbst beim ersten Mal Hören, mitsingen. Die ‚Blinde Wut‘ ist mit knapp 4:00 Minuten eines der kürzeren Stücke des Albums aber dafür das eingängigste. Auch hier wird man direkt zum Mitsingen gezwungen. Der clean gesungene Pre-Chorus hängt mir seit Tagen in den Ohren. Zum Schluss möchte ich das letzte Stück nennen welches im Prinzip auch ein Titeltrack ist, ist es doch nach dem Untertitel des Albums benannt: ‚Die Banner Hoch der Nacht entgegen‘ baut auf einer wundervollen Piano-Spur auf und beendet dieses Album vollkommen ohne E-Gitarren und Härte sondern mit viel Gefühl, Herzblut und Leidenschaft.

FAZIT: Filigrane Gitarrenarbeit, präzise und koordinierte Drums, wunderschön arrangierte Keys, ein unerschöpflicher Sänger, unter dem Pagan-Mantel tiefgründige Texte, großartige Melodien…dies alles erzeugt einen gewaltigen Bombast der vor Epik und Gänsehautmomenten nur so strotzt und letztendlich in einem rundum genialen Pagan-Album resultiert welches ich hiermit jedem der nur ansatzweise einen Hang zu dieser Musik hat ans Herz lege.

Ich verabschiede mich, mit einem letzten kalten Schauer auf dem Rücken, mit einem Zitat:

‚So ziehen wir im Stillen gemeinsam durch das Leben, die Banner hoch der Nacht entgegen!‘

 

Ben ‚Loki‘ Möltner

 

Additive Informationen:

www.gernotshagen.de

www.trollzorn.de

TRACKLIST:

1. Offenbarung

2. Weltenbrand

3. Einsam

4. Blinde Wut

5. Thursenhain

6. Freyas Schoß

7. Sturmbringer

8. Schlachtenbruder

9. Die Banner hoch der Nacht entgegen

 

LINE-UP:

Askan – Vocals

Steffen Beck – Bass

Maik Pomplun – Lead Gitarre

Daimonicon – Rhythmus Gitarre

Sebastian Jung – Keyboard

Marcus Röll – Drums

 

DISKOGRAPHIE:

2001: Infinitus Malum (Demo CD)

2002: Wintermythen (Eigenproduktion)

2007: Märe aus wäldernen Hallen (Trollzorn Records)

2011: Weltenbrand – Die Banner hoch der Nacht entgegen (Trollzorn Records)

 

 

 

 

 

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