Posts Tagged ‘CD’

Neues Musikvideo von Eluveitie online

Jul
30

elu_orig_vidAm 01.August erscheint das neue Album von Eluveitie mit dem Namen ORIGINS. Das Label Nuclear Blast bringt wie immer kurz vor Veröffentlichung ein Musikvideo raus.

 

 

Wem das gefallen hat kann die neue CD auf Amazon auch schon vorbestellen.

CD-Review: Varg – Guten Tag

Nov
8
 Mit knapp einem Monat Verspätung wünsche auch ich einen GUTEN TAG! Der Anlass? Die jüngste Veröffentlichung unserer Lieblingswölfe von VARG!
 Eines Vorweg: Ich versuche die Musik vollkommen objektiv zu bewerten. Mich interessieren die modischen Vorlieben eines Herren S. nicht, so absurd sie auch gewesen sein mögen, mich tangiert es total periphär ob die Band sich, die Szene oder sonst irgendwen in irgendeiner Form verraten hat und am allerwenigsten lasse ich mich von diesem Onkelz-Effekt beinflussen. Wer das hier liest wird vermutlich auch wissen was mit letzterem gemeint ist.
 Zum Album also: Es hört auf den ungewöhnlichen Titel „GUTEN TAG“, beinhaltet 14 Tracks und hat eine Spielzeit von nicht ganz einer Stunde. Das Album ist fett produziert, es lässt sich angenehm hören, das Artwork ist schön und stimmig. Hier wurden keine groben Fehler gemacht.
 Aber nun zur Musik:
 Man merkt dem Album auf alle Fälle an, dass VARG nicht auf der Stelle treten wollen. Sie lassen sich von vielen anderen Bands & Genres beinflussen (böse Zungen würde sagen sie „klauen“) und probieren Neues aus. Was mir persönlich sehr gut gefällt, denn über weite Strecken sind diese Wanderungen auf fremden Gefilden durchaus gelungen.  So ist der Titelsong „Guten Tag“ recht aggressiv und grob ohne viel Gedudel gehalten, während „Wieder mal verloren“ (feat. Päde von Eluveite) eine recht eindeutige Tendenz Richtung Mittelalterrock a la In Extremo oder Saltatio Mortis mit einer Prise Berliner Oi!-Punk zeigt. „Was nicht darf“ weist Rammstein’sche Spuren auf und „Horizont“ ist außerhalb des Refrains ein echtes Death-Metal-Brett! Diesen Einflüssen stehen allerdings auch z. B. die klassischen Pagan-Brecher „Frei wie der Wind“, „Angriff“ und „Blut & Feuer“ gegenüber. Diese Songs zeigen trotz Weiterentwicklung noch ganz klar die Wurzeln der Band auf. Mein persönliches Highlight des Silberlings ist allerdings „A thousand Eyes“. Richtig gelesen: Englisch. Und das auch noch unter Mitarbeit von niemand geringerem als Jonne von Korpiklaani welcher sich hier gesanglich eingemischt hat. Ein sehr geiler Pagan-Song der jeden der behauptet VARG hätten sich verraten auf seinen Platz verweisen sollte.
 Lyrisch bewegt sich das Album von gewöhnlichem Pagan-Futter, über Abrechnungen mit Hatern und der Gesellschaft (welche sie teilweise wie Texte von Stephan Weidner lesen), bis hin zur Anklage gegen die Kirche wegen Kindesmissbrauchs. Eingängig sind die Texte auf alle Fälle weitestgehend. Geistigen Tiefgang würde ich dennoch nach wie vor woanders suchen.
 FAZIT:
 Abschließend kann ich sagen, dass mir die vielen neuen Einflüsse und die damit einhergehende Vielseitigkeit des Albums sehr gut gefällt. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass die Band diese gewonnen Einflüsse in Zukunft noch etwas besser in ihren eigenen ursprünglichen Stil verpackt, somit wieder mehr Eigenständigkeit gewinnt und vor allem den „Das ist doch von XYZ geklaut“-Schreiern die Luft nimmt. Alles in allem hat die Band hier ein solides Album abgeliefert und ich sage: Weiter so!

CD-Review: Nothgard – Warhorns of Midgard

Mrz
26
Die Band Nothgard ist ein klasse Beispiel für Pagan-Metal. Der Frontman und Sänger Dom ist auch bein Wolfchant zu sehen. Nothgard machen Straight True Pagan-Metal mit einem leichten Hauch von Epic Metal dabei. Nothgard ist nicht mit Wolfchant zu vergleichen, sie sind einen eigenen Weg gegangen und haben zu den Wurzeln des Pagan-Metal zurückgefunden.

Titel:

01. Lex Talionis:

Ein epischer Auftakt nach dem Motto: „Augen zu und Los!“ Man wird direkt mit einem Harten Stück begrüßt und hat kein Intro welches einen auf die CD vorbereitet.

02. Arminius:

So wie es begonnen hat geht es direkt weiter!

03. Under The Serpent Sign:

Durch die Einprägsame Melodie macht dieser Song einen krassen Unterschied zu den ersten beiden Titeln.

04. Einherjer:

Der „Einsame Krieger“ wird hier recht gut besungen. Der Text ist absolut genial und auch gut verständlich.

05. Shadows Arise:

Hinter diesem Track verbirgt sich eine vorgelesene Geschichte, die durch mystische Untermalung  abgerundet wird. Es handelt sich hier um das „geheime Intro“.

06. Blackened Sky:

Eingeleitet durch Chöre entwickelt dieses Lied sich zu einem wahren Tausendsasa welches alle Techniken in sich vereint.

07. Victory:

Dieses Lied geht gleich voll zur Sache und überzeugt durch die Melodiösen zwischen spiele.

08. Warhorns Of Midgard:

Das Titel gebende Stück dieser CD hat einen „epischen“ Einfluss, aber ist vom Grund her doch mit den Anderen Lidern sehr verwandt.

09. Spirit:

Durch die im Intro eingeführte Geigenmelodie erhält Spirit eine besondere Note, welche sich durch das ganze Lied zieht.

10. Ancient Heritage / Modern Warriors:

Ein Lied bei dem man am liebsten mitgröhlen würde.

11. Rise After Falling:

Ein schnelles und hartes Stück.

12. Ragnarök:

Der Weltuntergang wurde ja schon oft thematisiert, und da er hier am ende der CD ist ist das Lied offensichtlich der Untergang (das Ende) dieser CD, was aber der Qualität des Liedes keinen Abbruch tut. Es ist ein sehr Typisches Lied für Nothgard und bildet echt ein schönes Ende dieses Albums.

FAZIT:

Leider nach einer längeren Betrachtung etwas eintönig, aber trotzdem klasse Sound. Wer TRUE Pagan-Metal mag wird hier voll auf seine Kosten kommen.

CD-Review: Sintech – Schlampenfeuer

Feb
17
Sintech hat im Jahre 2011 ihre neue CD Schlampenfeuer auf den Markt gebracht und auf Grund der Nähe zu Varg, und aufgrund der Genialität dieser CD will ich sie euch nicht vorenthalten. Ich mag ziemlich viele CDs, aber diese CD habe ich jetzt seit Ende 2011 in Dauerschleife im CD Player und komm einfach nicht mehr runter davon. Das Review hat echt Lange gedauert, da ich die CDs immer so lange höre bis sie mir selbst auf den Geist gehen, aber hier war es anders. Ich hab das Review jetzt angefangen, weil es einfach zu lange dauert bis mir die CD auf den Geist geht.

Titel:

1. Intro
Episches Intro!
2. Schlampenfeuer
Das Titellied der CD. Genialer Text!
3. Avantgarde
Sehr eingängiges Thema mit leicht „mitgröhlbarem“ Refrain.
4. Hassorgasmus
Ein sehr Hartes Lied, welches einen tiefen Hass ausdrückt.
5. Jünger des Nichts
Begleitet vom Leitsatz des Filmes „The Exorcist – The Beginning“ „Gott ist heute nicht hier“ bringt dieses Lied den Zuhörer zum Nachdenken. Eher melancholisch wird der Glaube an Gott mit dem Satz „Ich werde niemals ein Sklave sein vom falschen Prophet!“ in perfektion in Frage gestellt.
6. Feuer
Dieses Werk zeigt eindeutig die selbstzerstörerischen Tendenzen dieser CD, was dem ganzen keinen abbruch tut.
7. Geistgeschwür
Der Anfang ist zwar etwas elektronisch angehaucht, aber es wird dann doch zu einem perfekten Stück, welches durch den Refrein „Jeder neue Tag gleicht der Erde auf meinem Grab. Jede neue Nacht ein weitrer Nagel in meinem Sarg“ einen ausgezeichneten wiedererkennungswert hat.
8. Narbenacker
Dieses lied kommt ziemlich Brutal rüber.
9. Mein Reich komme
Dieses Stück bringt ein bisschen Düsternis auf die CD.
10. Totenkleid
Wahnsinnig gutes langsames Lied.
11. Frost
Berge des Wahnsinns! Der Satz ist Programm!
12. Narrenbrut
Dieses Lied ist ein würdiger Abschluss für die CD.

Fazit:

Wer diese CD noch nicht hat, der hat was verpasst! Sofort besorgen! Es ist schwer zu beschreiben, aber die CD ist einfach GENIAL!

CD-Review: Ragnaröek – Eiskalt

Aug
26

Die Band Ragnaröek bringt am 30.09 dieses Jahr ihr neues Album Eiskalt in den Handel. Die norddeutschen Spielleute machen guten alten Medival Pagan Rock and Roll. Die Band zeichnet sich durch ihre Rockigen lieder und die kantige, kräftige Stimme des Fortmanns „Charon der Fährmann“ aus. Ihre Liveauftritte sind längst als ein „feuriges“ Erlebnis legendär geworden.

 

Zu den Titeln:

01 Eiskalt – 4:33

Ein würdiges Intro für ihre CD mit markantem Dudelsackspiel und harten E-Gitarren Sound

02 Wahrheitsfinder 4:11

Man möchte sofort mitgröhlen: „SCHREI ES HERAUS!“

03 Schlachtgebet 4:37

Ein etwas langsameres Lied.

04 Mondenkind 3:57

Ein lied mit langsam sowie schnellen passagen welches sowohl zum Headbangen als auch zum Feuerzeug hochhalten einläd.

05 Jagen 4:18

JAGE NICHT WENN DU NICHT TÖTEN KANNST! (Man muss es einfach gehört haben!)

06 Wahnsinn 3:29

Langsames Lied.

07 Lanze 3:18

Schönes Dudelsacklastiges Stück welches sich gut einprägt.

08 Piratenbrut 3:30

Ein Piratenlied, welches die Reise nach Tortuga, die berüchtigte Pirateninsel, besingt.

09 Neid 3:41

Ein lied über Neid.

10 Furchtlos 4:56

Kraftvolles schnelles Lied welches absolut Pogbar ist!

11 Meer 5:10

Eine Ballade über das Meer und über die Sehnsucht.

12 Electrowahn 3:22

Es hat was von EBM hört sich an wie Eisenfunk und macht Spass, als letzter Titel auf der CD ein guter Kontrast zum Rest! Es macht auf jeden fall Spass!

 

 

 

FAZIT:

Diese CD macht Spass, und wer gerne guten Mittelalter Rock hört ist hier genau an der richtigen Adresse! Geballte 49 Minuten guter Mittelalter Pagan Rock/Metal!

 

 

 

 

 

 

Review: Dunkelschön – Zauberwort

Aug
16

Ich muss ehrlichgesagt zugeben, dass ich für dieses Review länger gebraucht habe als ich normalerweise für ein solches Review benötige. Das liegt nicht daran, dass mir diese CD nicht gefallen würde, sondern ganz im Gegenteil, diese CD ist derartig abwechslungsreich, dass es mir schwerfällt das in Worte zu fassen, was ich hier alles höre.

 

Die wandlungsfähige Stimme der Sängerin harmoniert prima mit den verschiedenen Instrumenten, die sowohl Sanft daherkommen, aber auch sehr Kantig und Hart klingen können. Ein Vergleich mit anderen Bands ist absolut nicht möglich, da sie ihren eigenen Stiel machen, aber es ist definitiv Hörenswer!

 

Lieder:

1. Zauberwort:

Dieses Lied beginnt zwar langsam und Getragen, baut sich aber auf zu einer Mächtigen Rock-Ballade mit verspielten Parts, aber auch teilweise sehr Melodisch/Rhythmisch.

 

2. Golden:

Schöne Rockballade, die durch die Geige und die anderen Saiteninstrumente sehr Düster herüberkommt.

 

3. Spielmann:

Ein schnelles Rockiges Stück in der die kantige Stimme der Sängerin sehr gut herüberkommt. In diesem Lied hört man die Wandlungsfähigkeit der Sängerin.

 

4. Flügelschlag:

Sehr leise und „dunkelschöne“ Balade.

 

5. Im Namen der Rose:

Eine Kräftige Balade.

 

6. Tri Martolod:

Dieses traditionelle bretonische Lied war bereits früher ein übelster Ohrwurm aber die Fassung von Dunkelschön übertrifft bis jetzt alles was ich bisher hörte!

 

7. Spielmann (lyrisch):

Die Lyrische Fassung des Spielmanns.

 

8. Mutter:

Eine sehr leise Ballade die von einer Männlichen Stimme gesungen wird und zum Ausruhen einläd.

 

9. La Nuit:

Ein Hartes aber Melodisches Instrumental

 

10. Es war:

Ein goldener Abschluss für die CD!

 

Extra:

Video – Zauberwort:

Gut gemachtes Video von einem Live Auftritt.

Video – Spielmann:

Leider etwas rauchig, aber trotzdem ein schönes Video.

Cover und Booklet:

Das CD-Cover ist eine Papp Hülle mit drei Seiten die man aufklappen kann. Innen steht dann ein Gedicht von Joseph von Eichendorff. Leider sind die Titel auf der Rückseite nicht Nummeriert, das macht das Hin und Herschalten etwas schwer.

Das Booklet ist eine echte Bereicherung für die CD. Nicht nur dass man alle Texte darin Findet, sie sind sogar übersetzt.

 

Fazit:

Ein SEHR gelungenes Werk! Das Anhören macht echt Spaß, und es ist nie langweilig. Durch die Abwechslungsreichen Lieder kann man die CD drei mal hören, bevor man merkt, dass sie die ganze zeit schon im Kreis läuft. Wer auf Mittelalterliche Klänge steht, für den ist diese CD ganz klar eine Überlegung wert!

 

Bestellt werden kann sie hier: AMAZON

 

 

 

 

 

 

 

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