Archive for the ‘Allgemein’ Category

Wacken 2013 Anreise

Jul
29

26577aef3cWie jedes Jahr zieht es viele von euch nach Wacken, und um dort in Feierlaune anzukommen und enspannt zu Feiern hier einige Tipps und Infos:

 

Auch dieses Jahr ist die Frühanreise wieder ab Heute (Montag) möglich, kostet aber 20 Euro zuschlag. Morgen am Dienstag fallen noch 10 Euro an. Ab Mittwoch 00:00 Uhr gehts los mit Camping für lau.

 

Anreise mit dem Auto:

Falls ihr mit dem Navi anreist, beachtet bitte trotzdem die Beschilderung und Folgt ihr richtung W:O:A Camping, sonst kommt ihr irgendwo an, wo ihr definitiv nicht hinwollt.

Hinweis Elbtunnel: Umgeht den Elbtunnel am besten weiträumig, denn dort ist immer Stau, sowie informiert euch bitte im Verkefsfunk über Staus oder sonstige Behinderungen auf dem Weg.
RSH
Raum Flensburg 101,4 MHz
Raum Hamburg, Elbtunnel 102,9 MHz
Raum Heide/Itzehoe 103,8 MHz
Raum Kiel 102,4 MHz

Alsterradio
Raum Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen: 106.8 MHz

Für Bus und Bahnreisende:

Das W:O:A hat ein Spezielles Portal zur verfügung gestellt um euch zu Helfen: http://anreise.wacken.com/mp5/home?layoutTheme=mp5_wacken&lang=de

 

Auf dem Campingplatz:

-> Haltet Eure Tickets bereit – Tickets suchen bedeutet für Euch Hektik und für alle anderen unnötige Wartezeiten.
-> Befolgt bitte die Anweisungen der Stewards und nutzt die zugewiesenen Flächen. Fragen zum Festival werden gerne beantwortet, nachdem Ihr Euer Fahrzeug geparkt habt.
-> Haltet die Verkehrs- und Rettungswege frei.
-> Bitte beachtet, dass auf allen Flächen die Park- und Campingordnung zu beachten ist.
-> Beachtet bitte auch unsere Parkordnung: Es werden zwei Fahrzeugparkreihen gebildet und zwischen diesen Fahrzeugen entsteht der Freiraum für Eure Zelte und Eure Wohnutensilien – die Fahrspur die dann auf der anderen Seite Eures Fahrzeugs entsteht, dient als Verkehrs- und Rettungsweg für Euch und die Rettungsdienste!

 

See you there! RAIN OR SHINE

 

VARG VIKERNES wegen Terrorverdacht festgenommen

Jul
16

Das Varg Vikernes kein unbeschriebenes Blatt ist, glaub ich weiss jeder, und das er von ziemlich krass rechter Gesinnung ist war auch allen klar. Varg_VikernesWie viele Quellen behaupteten wurde er durch den Gefängnisaufenthalt auch weiter radikalisiert. Es war nicht wirklich ein Wunder, dass der Burzum Gründer heute in Frankreich, wo er mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebt, festgenommen wurde. Die französische Polizei hatte den Verdacht, dass er „sich auf ein Massaker vorbereite“. Ein Grund, dass sich der Verdacht erhärtete, war das Virkernes Frau in einem Waffenverein ist und vor kurzem erst auf legalem Wege vier Gewehre kaufte.

Virkernes selbst macht kein Geheimnis aus seiner rechtsextremen einstellung. Angeblich sei er auch im Besitz des 1500 Seitigen Manifests von Breivik, dass unter anderem auch Anleitungen zum Bombenbau und zu Sprengfallen enthält.

 

Nach dem Französischem Gesetz dürfen die Beamten bei Terrorverdacht ihn bis zu 96 Stunden Festhalten bis ihm der Besitz von illegalen Waffen (die Gewehre seiner Frau zählen nicht dazu), Sprengstoff oder sonstigen Terrorwaffen nachgewiesen werden kann.

 

Bildquelle: Wikipedia Fotograf: Рустем Адагамов

Turisas 2013 – Erster Track (Into the Free) online hören!

Jul
16

Am 23. August.2013 beehrt uns Turisas mit einem neuen Album: Turisas2013

 

Von diesem Album hat uns Turisas bereits einen ersten Titel auf YouTube hoch geladen, damit sich ein jeder einmal anhören kann wohin die Reise gehen wird. Soviel kann man sagen: Es ist der gewohnte Stil und es ist auf jeden Fall hörenswert!

 

Bei Amazon vorbestellen!

 

 

Wacken 2013 die Vorbereitungen laufen!

Jul
12

Also es ist wieder so weit! Metal is comming home! Auf nach Wacken! 26577aef3c

Um eueren Besuch auf Holy Ground besser planen zu können steht euch auch dieses Jahr wieder das RUNNING ORDER TOOL zur Verfügung. Für die Neulinge, aber auch für alle erfahrenen Wacken besucher empfehlen wir euch das FESTIVAL ABC durchzulesen bevor man hin fährt.

Folgende Bands sind für die Freunde des gepflegten Pagan zu empfehlen:

Alestorm
Black Messiah
Corvus Corax
Die Apokalyptischen Reiter
Faun
Fejd
Feuerschwanz
Finsterforst
Haggard
Ignis Fatuu
Nachtblut
Naglfar
Rabenschrey
Ragnarok
Russkaja
Subway to Sally
Wirrwahr

Wir werden auf jeden fall versuchen euch live von diesen Konzerten zu berichten. Natürlich steht noch vieles anderes auf unserem Plan, aber wir werden da sein RAIN OR SHINE!

 

 

Dark Easter Metal Meeting 2013 – Tickets an der Abendkasse

Mrz
28

DEMM 2013 - Flyer - DIN LANG - RGB - 429px (neu)Ostern noch nichts vor? Dann ab ins Backstage nach München! Neben den von den Fans sowie der Fachpresse gefeierten ENSLAVED aus Norwegen, die im Rahmen ihrer „Spring Rite“-Welttournee unterwegs sind, werden dort am diesjährigen Ostersonntag die deutsche Dark-Metal-Band BETHLEHEM eine exklusive Show spielen, bei der der Schwerpunkt auf den ersten drei Alben der Bandgeschichte liegen wird und die von einer Videoprojektion mit verstörenden Bildern begleitet wird.

 

Außerdem geben sich die mächtigen DARK FORTRESS aus Landshut sowie die Publikumslieblinge HELRUNAR auf dem zweiten Dark Easter Metal Meeting die Ehre – beide Bands gehören schon längst zur nationalen Black-Metal Speerspitze! Abgerundet wird das „schwarz-bunte“ Programm von drei Bands aus dem – im weitesten Sinne – Münchner Umland, die sich in den vergangene Jahren alle bereits einen Namen in der Szene erspielt haben. So spielte die Rosenheimer Band WALDGEFLÜSTER bereits zahlreiche fulminante Shows, wie auf dem Ragnarök Festival 2012, als Support von Der Weg einer Freiheit oder von Hellsaw und die Münchner Band SYCRONOMICA durfte bereits die Mainstage des Summer Breeze Festivals 2007 eröffnen und ging mit Die Apokalyptischen Reiter oder Endstille auf Tour. Für das Dark Easter Metal Meeting 2013 plant die Band einen ganz besonderen Auftritt, schließlich feiert man das 10-jährige Bestehen – und wird aus diesem Anlass auch noch die neue MCD „Neverest“  im Gepäck haben! Auch die Tiroler ASPHAGOR haben Grund zu feiern! Die Band veröffentlich in den kommenden Tagen ihr zweites Album „Anti“. In der Vergangenheit spielte die Truppe bereits unzählige Auftritte diesseits und jenseits der Grenze, aber auch in Italien mit Bands wie Belphegor, Destruction, Eisregen, Frostmoon Eclipse, Hellsaw und Varg. WINTERFYLLETH aus Manchester, der Tour-Support von Enslaved, wird den Abend eröffnen. Tickets für das schwärzeste Osterfest Bayerns gibt es ab 15.30 Uhr an der Abendkasse. Beginn ist um 16 Uhr.

 

ZUR VERANSTALTUNG

CD Review: Huldre – Intet Menneskebarn

Mrz
8
Huldre_FrontcoverWenn man Skandinavien hört, denkt man an ein weites naturbelassenes Land, starke Krieger, schöne Frauen, Ruhe und Abgeschiedenenheit und an mystische Orte und Geschichten. Man könnte jetzt behaupten, dass passt nicht zusammen mit unserer schnellen, elektronischen Zeit. Wie also sollte Folk mit E-Gitarren funktionieren?
Das Album „Intet Menneskebran“ der dänischen Formation „Huldre“ zeigt, dass es geht! Mit ihrem Debütalbum treffen sie einen Zeitgeist, die Verbindung aus ruhigen schönen Klängen, gepaart mit Einflüssen aus dem Black- und Deathmetalbereich.
Fiedel, Flöte, E-Gitarre und Bass ergeben eine teils ungewohnte, durchgehend aber spannende Mischung, wobei bei den meisten Liedern der Gesang von Nanna Braslev im Vordergrund steht. Ihre Stimme bietet eine wunderbare, ausdrucksstarke Verbindung zu der Musik.
Bei „Spillemand“, das ein reines instrumental Stück ist, merkt man allerdings wie gut sich alleine die Kombination der Instrumente ergänzt und wieviel Power dahinter steckt.
Der sehr ruhige Titel „Beirblakken“ mag zwar als Kontrast zu Liedern wie „Ulvevinter“ oder „Knoglekvad“ stehen, in der Gesamtheit erhält man aber ein stimmiges Album.
„Ulvedinter“ als erstes Stück der CD überzeugt durch eingänige folkige Klänge die auf Ende hin sehr in den Black-Metal-Bereich gehen und somit einmal das gesamte Spektrum der Band aufzeigen. Es ist sehr eingänig und damit ein gut gewählter Opener.
Stiltechnisch gesehen geht „Trold“ fast nahtlos zum Vorgänger über, was man als Malus sehen könnte, doch durch seine teilweise fast schon Speed-Metal-Parts hebt es sich ab.
„Skovpolska“ beweist dann, dass man ruhige Musik, die einen an Faun oder Omina erinnert, sogar mit Death-Metal-Teilen mischen kann. Faszinierend ist dabei vor allem, dass die Sängern beides stimmlich sehr gut packt.
Der nächste Titel „Brandridt“ ist stärker vom Black Metal beeinflusst, strahlt aber dadurch Kraft und Stärke aus. Die Musik ist hart, die Stimme sanft, eine tolle Mischung, die man immer wieder gerne hört.
„Gennem Marsken“ ist durch seine Leichtigkeit und Verspieltheit sehr eingängig und man kann kaum stehen bleiben. Die Folkanteile überwiegen, was es prinzipiell ruhiger erscheinen lässt, jedoch sicherlich nicht weniger stark wie andere Stücke.
„Vaageblus“ klingt düster, sowohl vom Gesang, wie auch von der Musik her. Selbst wenn man den Text nicht versteht spürt man eine gewisse Beklommenheit. Ein Lied, dass im Gegensatz zu seinem Vorgänger steht und vor allem durch viele Black-Metal-Anteile besticht.
Mit „Havgus“ kommt wieder diese Beschwingtheit ins Spiel, die schon bei „Gennem Marsken“ durchkam, allerdings diesmal mit härteren Riffs. Der Gesang klingt trotzdem noch düster und ist daher eine wundervolle Mischung der vorherigen beiden Songs.
Ungewohnt erscheint „Spillemand“, da es ein Instrumentalstück ist, bei dem man aber sehr schön auf das Zusammenspiel der Instrumente achten kann. Hier zeigen Bjarne Kristiansen (Bass), Laura Beck (Violine), Lasse Olufson (Gitarre), Jacob Lund (Schlagzeug) und Troels Nørgaard (Flöte und Leierkasten) was sie können und wie gut die Instrumente harmonieren.
„Beirlakken“ ist wieder ein sehr folkiger und fröhlicher Titel, bei dem man kaum stehen bleiben kann. Die Flöte steht dieses Mal sehr im Vordergrund und bringt eine ganz eigene Dynamik rein.
„Knoglekvad“ klingt ähnlich wie das Stück vorher, nur zeigt es durch härtere Gitarren wieder einmal, wie gut diese Kombinationen funktionieren. Ein Song bei dem man sich in den Pit stürzen möchte.
Das letzte Lied der CD ist „Skærsild“ welches wirkt, als würde eine epische Heldensage durch die Musik erzählt werden. Unterstrichen wird das Ganze durch den Gesang, der ruhig und doch kraftvoll ist.
Fazit: „Intet Menneskebran“ ist ein Album, dass erst nach mehrmaligen hören wirklich voll zur Geltung kommt, dann aber richtig. Es ist stimmig und frisch, da man Teile davon so bisher selten gehört hat. Auch ohne Dänisch zu können vermittelt es Stimmungen und Kraft, was eine gute Band auszeichnen sollte. Es ist ein gelungenes Debütalbum, welches Lust auf mehr macht und ich bin mir sicher, dass man noch öfter von Huldre hören wird.

Wolfszeit Festival 2012

Mrz
4
flyer2012[1]Bereits das 6. Jahr in Folge fand das Wolfszeit Festival statt.
Die Anreise am Donnerstag gestaltete sich streckenweise etwas schwierig, vor allem, da die Security und Einweiser  ziemlich patzig und unfreundlich waren, aber spätestens  als der Ficken-Stand zur Party gerufen hat, war der Ärger auch verflogen
Als angenehmer Unterschied der Festival-Location Crispendorf fiel auf, dass Getränke~ und Essenspreise im Vergleich zu anderen Festivals sehr erschwinglich waren. Schnitzel mit Pommes und ähnliche Speisen konnten im Haus am Geländeeingang gegessen werden, in dem auch die After-Show Partys stattfanden. Weiterhin gab es einen Frühstücksverkauf in der Nähe der Duschen. Selbst auf dem Konzertgelände selbst waren die Preise günstig.
Einen würdigen Auftakt des Festivals lieferten am Freitag „Sintech“. Mit ihren düsteren Metalsound haben sie die richtige Stimmung reingebracht. Gerade die neuen Stücke aus dem  Album „Schlampenfeuer“ haben einfach mitgerissen.
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Einen wundervollen Übergang boten  „Agrypnie“, deren düsterer Sound, welcher jedoch etwas ruhiger als der von Sintech war, aber die Stimmung weiter oben gehalten haben.
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Wie wir nach „Agrypnie“ erfahren durften, litt der Sänger von „Menhir“ an einer Mandelentzündung, wodurch „Menhir“ leider nicht auftreten konnten. Dadurch wurde der Auftritt von „Dornenreich (Akustik)“ etwas verlängert. Als Entschädigung wurde eine Happy Hour an der Bar ausgerufen mit den tröstenden Worten, dass Menhir wahrscheinlich auf dem Wolfszeit 2013 auftreten werden.
„Dornenreich“  in ihrer Akustikformation begeisterten ihre Fans. Sie boten eine ungewöhnliche Mischung von klassischer Konzertgitarre mit Violine und Growling.
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Ab  21 Uhr gaben sich dann die Norweger „Vreid“ die Ehre und heizten den Leuten richtig ein. Harte Riffs, ein klasse Stimme und eine Show, bei der niemand stillstehen konnte.
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Nach einer etwas längeren Umbaupause enterten „Alestorm“ die Stage und ließen die Planken und brachten die Stimmung zum kochen. Stillstehen konnte da keiner mehr. – One more drink!
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Die letzte Band am Freitag „Helrunar“ war ein würdiger Ausklang. Die ruhigeren Klänge stimmten alle auf eine angenehme, wenn auch kalte Nacht ein
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Samstag begann es um kurz nach halb eins mit „Thorondir“. Die 2007 gegründete Pagan-Metal Band brachte gute Stimmung rein. Ein guter Sound, schnelle Riffs und eingehende Texte luden zum mitfeiern ein.
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Härter ging es dann mit „Wandar“ weiter. Der solide Black Metal, den sie spielten fügte sich gut in das Line up, bleibt zu hoffen auch künftig von den Jungs etwas zu hören.
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Mit etwas Verspätung traten „Darkestrah“ auf. Der Auftritt gehörte nicht zu meinen Favoriten, obwohl man ihnen einen Mangel an Ideen keinesfalls ankreiden kann, so  ist das Gesamtbild doch ausbaufähig.
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Am Nachmittag betrat die italienische Folk Metal Formation „Krampus“  die Bühne. Sie verstanden es gekonnt eine interessante Instrumentenauswahl mit schnellen Riffs und ruhigen Klängen zu einem mitrreissendem Klangerlebnis zu kombinieren.
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Ein bald nicht mehr Geheimtipp, von dem man sich dringend ein eigenes Bild machen sollte.
„Obscurity“ habe ich leider nicht wirklich mitbekommen, der Campingstuhl lud zum verweilen ein, zumal wie von Geisterhand ein Bier in den Dosenhalter gewandert ist ^^
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Der Auftakt zum letzten Abend mit „Arkona“ hätte nicht besser gewählt werden können. Die russische Pagan Metal Band luden zu einem hitzigem Klangfanal ein, angeführt von Mashas guter Laune geriet die Menge ins toben und mobilisierte letzte Energien. Selten hat man eine Frau gehört, die so gut Growlen kann.
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Stimmig war auch der Anschluss durch „Riger“. Die Jungs aus Frankfurt(Oder) kochten die Atmosphäre mit ihren klaren Texten und sauberen Riffs nochmal richtig gut auf.
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„Debauchery“ fielen soundtechnisch etwas aus dem Rahmen und auch sonst waren wir besseres von ihnen gewöhnt. Die sonst ausgelassene Stimmung wollte nicht aufkommen.
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Als Atempause für den Pit, doch keinesfalls fürs Ohr folgten „Dornenreich“ mit ihrer Rockshow. Nach einer so energiegeladenen Band wie „Debauchery“ war diese Musik fast ein bisschen zu ruhig, begeisterte die Fans jedoch ausnahmslos.
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Eine fantastische Show lieferten „Ensiferum“ ab. Nachdem die Stimmung bei „Dornenreich“ doch eher gedrückt wirkte standen sie im krassen Gegensatz. Sie brachten die Leute wieder auf Touren und so kam die Party von neuem in Gange.
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Zuletzt gaben sich „Nocte Obducta“ die Ehre. Teilweise obscure Texte gemischt mit einem spitzen Sound, was will man da mehr? Sie waren ein gelungener Abschluss des Festivals und rundeten das Programm ab.
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Am Ende möchte ich noch erwähnen, dass das Wolfszeit Festival 2012 mit 1900 Besuchern das erste Mal ausverkauft war und das Team des Pagen Magazins gratuliert und hofft, dass es die nächsten Jahre weiterhin so gut läuft!
Fazit:
Das Wolfszeit ist ein sehr familiäres Festival, das durch eine einzigartige und wundervolle Location und ein, immer wieder, ausgewogenes, spitzenmäßiges Line up überzeugt. Für jeden, der von sich behauptet Pagan Metal zu mögen, sollte der Besuch des Wolfszeit Pflicht sein, denn trotz unfreundlicher Security und etwas kühlem Wetter ist es ein Wochenende feiern unter Pagan-Metallern!

CD-Review: Knaat – Die Lichtung

Feb
19

knaat-cover[1]Besser spät als nie! In diesem Review geht es um das Debüt-Album der Jungheiden von KNAAT aus München! „Die Lichtung“ nennt sich der Silberling und er wurde komplett in Eigenregie produziert, gepresst und bisher auch vertrieben! Hierzu kann man gleich sagen, dass das den Jungs aus der bayrischen Landeshauptstadt durchaus gut gelungen ist:

Der Sound klingt warm und wohlig in den Ohren und lässt sich sehr angenehm hören. Lediglich die Drums hätte ich mir etwas präsenter gewünscht – die halten sich für meinen Geschmack etwas zu sehr im Hintergrund.

Auch das Cover und das der CD beiliegende Booklet sind sehr schön und stimmig gestaltet – andere würden behaupten es sähe kitschig aus. Tut es in gewisser Weise auch. Aber ganz ehrlich? Was wäre Pagan Metal ohne etwas Kitsch? Auf alle Fälle kann ich guten Gewissens behaupten dass hier keine Kosten und Mühen gescheut wurden.

Nun aber zur Musik an sich:

Als geneigter Hörer wird man vermutlich sofort merken, dass KNAAT das Rad nicht vollkommen neu erfinden aber auf alle Fälle versuchen nur die besten Räder an ihren Wagen zu zimmern. Soll heißen, man hört, dass viele verschiedene Bands aus dem Pagan-, Folk- und MeloDeath-Bereich hier Einfluss genommen haben. Ich persönlich höre da ein wenig Finsterforst („Die Lichtung“, „Spielmann“), Amon Amarth („Unter heiligen Hufen“), Wolfchant („Schenkentanz“) oder auch Equilibrium („Sturm auf Windhelm“) heraus, nur dass Knaat, vor allem im Bezug auf letztere genannte Band, ihre Synthies- und Keys nicht ganz so exzessiv einsetzen. Das kann man durchaus positiv verstehen.

Musikalisch erwartet den Hörer also ein bunter Mix vieler, nicht grundverschiedener aber auch nicht gleicher, Stile des heidnischen Schwermetalls.

Lyrisch gesehen bietet das Album einige interessante und vor allem auch erfrischende Passagen. Seien es die menschenfressenden Goblins (Gremlins, Orks, Trolle, whatever?) die singend um’s Feuer tanzen beim Titelsong „Die Lichtung“, der Ausflug ins tamriel’sche Himmelsrand (wo ich selbst etliche Stunden verbracht habe) bei „Sturm auf Windhelm“ oder auch der „Spielmann“ der feindliche Mannen mit seinem bloßen Flötenspiel zur Strecke bringt. Bei letzterem musste ich zwar an einen gewissen Waldbewohner der selbiges mit seiner Fiedel an unschuldigen Tieren ausübt denken aber was soll’s.

Abschließend kann man sagen dass KNAAT hier ein super und solides Erstlingswerk abgeliefert und es sich somit verdient haben mit aller Kraft unterstützt zu werden!

Also, schreibt die Jungs an, holt euch das Album!

KNAAT sind:

Max – Vocals
Leo – Guitar
Erwin – Guitar
Nico – Bass
Adrian – Keys
Michi – Drums

Contact:

knaat.de
facebook.com/KnaatBand
MySpace.com/Knaat

YouTube.com/KnaatBand
Twitter.com/KnaatBand

 

TANZT! 2012

Jan
31
Nach einem großartigen Jahr in Rosenheim und vier erfolgreichen  Jahren in Kufstein, forderten die Veranstalter des TANZT!-Festivals die  Münchner zum tanzen auf. Sechs Bands wurden angekündigt und man durfte  sehr gespannt auf einen Abend voller tanzender und tobender Folk- und  Mittelalter-Begeisterten sein.
In der Halle spielten die sechs Bands und im Club war ein großer Markt aufgebaut mit einer Bühne wo eine weitere Band spielte.
Desweiteren brachten Furor Gallico und Folkstone diverse Busse mit Fans aus Italien mit, um sie zu unterstützen.
Musica Immortalis
 mi
Die  7 Musiker aus München, waren die Opener des diesjährigen  TANZT!-Festivals. Mit ihren Dudelsäcken, Flötten, der Gitarre, dem Bass  und dem Schlagzeug, waren sie eine sehr gute Wahl um den Abend zu  starten. Durch ihre Mischung aus Folklore und an den Metal angelehnten  Sounds heizten Musica Immortalis das Publikum ordentlich ein. Mittels  ihrer unterschiedlichen Instrumenten, haben sie jede Menge  Abwechslungsreiche Lieder im Repertoir. Doch sollte die Sängerin einmal versuchen einen Ton zu treffen und den getroffenen vielleicht auch mal zu halten.
Furor Gallico
 fg
Zwei  Gitarristen, einen Bassisten, eine Violinistin, eine Harfenspielerin,  einen Whistle- und Bouzoukispieler, einen Schlagzeuger und jede Menge  Sänger. So sieht die Besetzung bei den Italienern aus Mailand aus. Nach  den folkigen und sanften Klängen vom Opener, spielten die acht Männer  und Frauen von Furor Gallico zwar auch sehr viel Folk, welcher von dem  tiefen Growling des Frontsängers begleitet wurde. Diese Kombination aus  sehr folkloristischen Merkmalen und dem gutturalem Gesang, sorgte dafür  das die Menge vor der Bühne regelrecht tobte und vor allem die  mitgereisten Italiener unterstützen ihre Helden voll und ganz.
Troll Bends Fir
 tbf
Die  „Beer-Folk-Band“ aus St. Petersburg war als dritte Band angesagt und  sorgte von Beginn an für Stimmung. Die 5 Russen ließen nichts anbrennen  und sorgten während ihrer ganzen Spielzeit dafür, dass sich keiner der  Zuschauer still halten konnte. Eine relativ unbekannte Band, dennoch  kann sie mit jeder Band mithalten. Eine Gitarre, einige Whistles, eine  Violine, ein Bass und ein Schlagzeug. Das reicht um eine Band  aufzustellen, die sehr viel Partystimmung ins Publikum übergibt. Mit dem  zum Teil versoffenen, rauchigem, aber in anderen Momenten auch sehr  sauberen und hohen Gesang haben die Russen das TANZT!-Festival  verzaubert.
Folkstone
 fs
Die zweiten und letzten Italiener des  Abends bestiegen die Bühne und fingen sofort an mit ihren Dudelsäcken  die Meute in Stimmung zu bringen. Begleitet von Schalmeien, Harfen,  Gitarren, einem Bass und einem Schlagzeug lieferten die 9 Musiker aus  Bergamo eine richtig gute Show. Die mittelalterlich-angehauchten Lieder  begleitet von einer durchdringenden, starken Stimme sorgten für das  gewisse Extra in der Menge. Die mitgereisten Anhänger grölten und  schunkelten die ganze Zeit zu der Musik von Folkstone. Mit „Anime  Dannate“ zu Beginn, über „Terra Santa“ und „Folkstone“ ging es dann zu  ihrem letzten Lied „In Taberna“ hin. Jede einzelne Minute des Gigs wurde  ausgenutzt um Stimmung zu machen.
Vroudenspil
 vs
TANZT! ohne  Vroudenspil ist unvorstellbar. 2007 in Rosenheim mit dabei. 2008 – 2011  in Kufstein dabei und auch heuer in München mit am Start. Die vorletzte  Band des Abends war nun dran ihre Größe zu beweisen. Mit ihren  Schalmeien, Dudelsäcken, Gitarren, ihrem Bass, ihrem Schlagzeug und  diversen Flöten machten sie sich auf die Reise in einen wunderbaren  Auftritt vor einem stimmungsgeladenen Publikum. Die Freibeuter legten  wie die vorherigen Bands sofort los und auch sie schafften es das  Publikum weiterhin anzuheizen. Von Müdigkeit keine Spur. Das Publikum  tanzte zu Liedern wie „Meute toter Narren“, „Rum für die Welt“ bis es  mit „Der unwichtige Bösehold“ zu Ende ging.
Weiterhin spielten sie  zwei Lieder von dem Album das nächstes Jahr erscheint, doch mehr soll an  dieser Stelle nicht verraten werden.
Ignis Fatuu
 igf
Die letzte  Band des diesjährigen TANZT! waren die Nürnberger von Ignis Fatuu. Mit  vielen unterschiedlichen Instrumenten und einem sehr klaren Gesang  meisterten sie die Vorstellung. Es war eine solide Leistung bis zwei  Lieder vor Schluss. Denn da verabschiedete sich Alexander Trappe und  begrüßte Andreas „P.G.“ Haensel, den neuen Frontmann der Band. Dieser  stellte sich kurz vor und spielte gleich zwei Lieder die nächstes Jahr  auf der neuen Platte der Band erscheinen werden. Ein grosser unterschied zwischen den beiden Sängern ist ganz klar merkbar. Bleibt zu hoffen dass, wenn sie sich eingespielt haben kein Qualitätsverlust merkbar ist.
Fazit:
Die 20 Euro im Vorverkauf  waren jeden Cent wert. Selten sieht man eine so gewaltige Stimmung wie  auf dem diesjährigen TANZT!. Die Veranstalter haben sehr gute Bands  ausgewählt, die keinen still stehen gelassen haben. Ein einzigartiges  Konzert mit einzigartigen Bands.
Nächstes Jahr soll es im Backstage Werk stattfinden. Ich kann es nur empfehlen dort hin zu gehen.

MOctoberfest XXX

Jan
30

Ein kleines Nebengebäude des Feierwerks in München ist der Schauplatz des Moctoberfest XXX. Das kostenlose Konzert hat die Metalszene aus ganz Oberbayern angelockt. Die gemütliche Location verbreitet den Charme eines größeren Wohnzimmers und die gute Laune ist allgegenwärtig. Es wird ein gelungener und abwechslungsreicher Abend werden. Bereits vor Beginn wird deutlich, dass Knaat die größte Fangemeinde haben, die hier das Release ihres ersten Albums feiern.

 

Asylum

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Asylum eröffnen den Abend und ziehen schnell das gespannt wartende Publikum auf ihre Seite. Die geneigten Headbanger geben sich bereits beim ersten Song der Mischung aus Hardcore und groovigem Death Metal hin. Allen voran schüttelt der Sänger das Haupthaar, sodass sich die Frage stellt, wie eigentlich die Brille auf seiner Nase hält. Das trockene Schlagzeug hämmert unerbittlich, die Gitarren sind laut und druckvoll, vielleicht etwas verwaschen. In den stärksten Momenten erinnert Asylums Musik an die makabere Stimmung von Debauchery und die Direktheit neuerer Sepultura. Passend dazu gibt’s noch ein „Roots“-Cover oben drauf. Überraschend gut gelungene Crossoverpassagen wie eine Reggaestrophe werten das Programm der jungen Band zusätzlich auf.

 

Funeral Throne

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Nun übernehmen Funeral Throne mit traditionellem Corpsepaint und Lederweste die Bühne. Die Black Metaller spielen zum ersten Mal außerhalb Englands. Das kräftige Schlagzeug böllert aus allen Rohren, die hohen Gitarren klirren. Es gibt komplexeren Raw Black Metal mit vielen langsamen, atmosphärischen Breaks zu hören. Die härteste Band des Bands präsentiert sperrige Melodien, erzeugt mehr eine Soundwand als Lieder im herkömmlichen Sinn. Das gefällt nicht jedem und so leert sich der Saal zur Hälfte. Deswegen hören viele leider auch nicht die astreine Interpretation von Slayers „Black Magic“. Für Genrefans war der Auftritt aber allemal lohnenswert.

 

Knaat

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Knaats Albumreleaseparty wird zur Feier im eigentlichen Sinn. Das Publikum drängt nach vorn und es ist für die Band kaum mehr nötig die Feierwütigen zu animieren. Eine Moshpit und eine Wall of Death mit vielen Teilnehmern sprechen für sich. Knaat spielen spritzigen, harten Pagan Metal. Das Keyboard wird es nicht so übertrieben eingesetzt wie bei den bayerischen Kollegen von Equilibrium, mit denen sich ein musikalischer Vergleich aufdrängt. Knaat überflügelt dabei den großen Bruder tatsächlich. Die Musik der jungen Band hat einfach mehr Pfeffer. Knaat haben ihren eigenen ausgeglichenen Stil gefunden, werden nie so bierseelig wie Korpiklaani, aber auch nie so ausufernd episch wie Ensiferum. Von diesen scheint zumindest das Bühnenoutfit „Oberkörperfrei mit Kriegsbemalung“ inspiriert. Die Gitarristen sind übrigens obendrein barfuß unterwegs. Die Doublebass ist knackig und wie das ganze Drumset fast permanent im Einsatz. Dazu pfeift die Liedgitarre folkige Melodien und  erzeugt eine nordische Stimmung. Die kunstvolle Art wie sie harten Black Metal mit fröhlichem Folk verbinden erinnert dabei ein wenig an Finntroll. Leider wirken die Gitarren, wie den ganzen Abend schon, minimal verwaschen. Das ist dem Publikum aber herzlich egal, das sich obendrein über gratis Met freuen darf.

 

Griffin L.O.G.

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Zum Abschluss spielen Griffin L.O.G. lässigen Gothic Rock im Stil von Samsas Traum. Die Musik ist ebenso pompös wie eingängig. Das Keyboard klingt passend ein wenig nach Geisterbahn, der stark betonte Rhythmus lädt zum Tanzen ein. Leider kommen sowohl das Keyboard als auch das Schlagzeug komplett vom Band. Einige Songs gehen mehr ins Elektonische Marke Rob Zombie, einige klingen stellenweise nach hartem Dark Metal. Die Doublebass wirkt dabei allerdings manchmal etwas aufgesetzt. Der Gesang reicht von aggressivem Growling bis hin zu clean und ruhig. Pünktlich um Mitternacht bekommt der Sänger ein Geburtstagsständchen vom verbliebenen Publikum. Viele sind nämlich bereits heim gegangen oder stehen müde in der Ecke. Immerhin wird der Rest gut unterhalten und bekommt noch „Keine Lust“ von Rammstein zu hören.

 

Fazit

 

Ein absolut gelungener Abend für lau. Fans der jüngeren Subgenres kamen komplett auf ihre Kosten. Das abwechslungsreiche Programm fand großen Anklang und auch draußen vor der Tür war stets beste Stimmung. Gerne wieder!

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